Datenschutz 2018-05-24T13:00:18+00:00

Datenschutz

Datenschutzerklärung

Der Schutz Ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist uns ein wich­ti­ges Anliegen. Eine Nutzung der Internetseiten der

WALTER | Rechtsanwälte GbR
Lessingstraße 24
69115 Heidelberg

(nach­fol­gend KANZLEI)

ist ohne jede Angabe per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten mög­lich. Ist die Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten erfor­der­lich und besteht für eine sol­che Verarbeitung kei­ne gesetz­li­che Grundlage, holen wir gene­rell eine Einwilligung der betrof­fe­nen Person ein.

Die Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, bei­spiels­wei­se des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betrof­fe­nen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den gel­ten­den lan­des­spe­zi­fi­schen Datenschutzbestimmungen. Mittels die­ser Datenschutzerklärung möch­ten wir über Art, Umfang und Zweck der von uns erho­be­nen, genutz­ten und ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten infor­mie­ren. Ferner wer­den betrof­fe­ne Personen mit­tels die­ser Datenschutzerklärung über die ihnen zuste­hen­den Rechte auf­ge­klärt.

Wir haben zahl­rei­che tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen umge­setzt, um einen mög­lichst lücken­lo­sen Schutz der über die­se Internetseite ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sicher­zu­stel­len. Dennoch kön­nen inter­net­ba­sier­te Datenübertragungen grund­sätz­lich Sicherheitslücken auf­wei­sen, sodass ein abso­lu­ter Schutz nicht gewähr­leis­tet wer­den kann. Aus die­sem Grund steht es jeder betrof­fe­nen Person frei, per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten auch auf alter­na­ti­ven Wegen, bei­spiels­wei­se tele­fo­nisch, an uns zu über­mit­teln.

Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ver­wen­det wur­den. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unse­re Mandanten ein­fach les­bar und ver­ständ­lich sein. Um dies zu gewähr­leis­ten, möch­ten wir vor­ab die ver­wen­de­ten Begrifflichkeiten erläu­tern.

Wir ver­wen­den in die­ser Datenschutzerklärung unter ande­rem die fol­gen­den Begriffe:

a) per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine iden­ti­fi­zier­te oder iden­ti­fi­zier­ba­re natür­li­che Person (im Folgenden „betrof­fe­ne Person“) bezie­hen. Als iden­ti­fi­zier­bar wird eine natür­li­che Person ange­se­hen, die direkt oder indi­rekt, ins­be­son­de­re mit­tels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder meh­re­ren beson­de­ren Merkmalen, die Ausdruck der phy­si­schen, phy­sio­lo­gi­schen, gene­ti­schen, psy­chi­schen, wirt­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len oder sozia­len Identität die­ser natür­li­chen Person sind, iden­ti­fi­ziert wer­den kann.

b) Betroffene Person
Betroffene Person ist jede iden­ti­fi­zier­te oder iden­ti­fi­zier­ba­re natür­li­che Person, deren per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ver­ar­bei­tet wer­den.

c) Verarbeitung
Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe auto­ma­ti­sier­ter Verfahren aus­ge­führ­te Vorgang oder jede sol­che Vorgangsreihe im Zusammenhang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine ande­re Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

d) Einschränkung der Verarbeitung
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespei­cher­ter per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten mit dem Ziel, ihre künf­ti­ge Verarbeitung ein­zu­schrän­ken.

e) Profiling
Profiling ist jede Art der auto­ma­ti­sier­ten Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die dar­in besteht, dass die­se per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­wen­det wer­den, um bestimm­te per­sön­li­che Aspekte, die sich auf eine natür­li­che Person bezie­hen, zu bewer­ten, ins­be­son­de­re, um Aspekte bezüg­lich Arbeitsleistung, wirt­schaft­li­cher Lage, Gesundheit, per­sön­li­cher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel die­ser natür­li­chen Person zu ana­ly­sie­ren oder vor­her­zu­sa­gen.

f) Pseudonymisierung
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten in einer Weise, auf wel­che die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ohne Hinzuziehung zusätz­li­cher Informationen nicht mehr einer spe­zi­fi­schen betrof­fe­nen Person zuge­ord­net wer­den kön­nen, sofern die­se zusätz­li­chen Informationen geson­dert auf­be­wahrt wer­den und tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Maßnahmen unter­lie­gen, die gewähr­leis­ten, dass die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht einer iden­ti­fi­zier­ten oder iden­ti­fi­zier­ba­ren natür­li­chen Person zuge­wie­sen wer­den.

g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natür­li­che oder juris­ti­sche Person, Behörde, Einrichtung oder ande­re Stelle, die allein oder gemein­sam mit ande­ren über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ent­schei­det. Sind die Zwecke und Mittel die­ser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vor­ge­ge­ben, so kann der Verantwortliche bezie­hungs­wei­se kön­nen die bestimm­ten Kriterien sei­ner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vor­ge­se­hen wer­den.

h) Auftragsverarbeiter
Auftragsverarbeiter ist eine natür­li­che oder juris­ti­sche Person, Behörde, Einrichtung oder ande­re Stelle, die per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten im Auftrag des Verantwortlichen ver­ar­bei­tet.

i) Empfänger
Empfänger ist eine natür­li­che oder juris­ti­sche Person, Behörde, Einrichtung oder ande­re Stelle, der per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten offen­ge­legt wer­den, unab­hän­gig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten han­delt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimm­ten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten mög­li­cher­wei­se per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erhal­ten, gel­ten jedoch nicht als Empfänger.

j) Dritter
Dritter ist eine natür­li­che oder juris­ti­sche Person, Behörde, Einrichtung oder ande­re Stelle außer der betrof­fe­nen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmit­tel­ba­ren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu ver­ar­bei­ten.

k) Einwilligung
Einwilligung ist jede von der betrof­fe­nen Person frei­wil­lig für den bestimm­ten Fall in infor­mier­ter Weise und unmiss­ver­ständ­lich abge­ge­be­ne Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sons­ti­gen ein­deu­ti­gen bestä­ti­gen­den Handlung, mit der die betrof­fe­ne Person zu ver­ste­hen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ein­ver­stan­den ist.

 

Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen, Datenschutzbeauftragter
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sons­ti­ger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gel­ten­den Datenschutzgesetze und ande­rer Bestimmungen mit daten­schutz­recht­li­chem Charakter ist die:

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Claudia Zwilling-Pinna
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Telefon: 06221−6044−0
Telefax 06221−6044−44
Mail: zwilling-pinna@walter-rechtsanwaelte.de

Unseren Datenschutzbeauftragten errei­chen Sie unter datenschutz@walter-rechtsanwaelte.de

Cookies

Die Internetseiten der KANZLEI ver­wen­den Cookies. Cookies sind Textdateien, wel­che über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abge­legt und gespei­chert wer­den.

Zahlreiche Internetseiten und Server ver­wen­den Cookies. Viele Cookies ent­hal­ten eine soge­nann­te Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine ein­deu­ti­ge Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch wel­che Internetseiten und Server dem kon­kre­ten Internetbrowser zuge­ord­net wer­den kön­nen, in dem das Cookie gespei­chert wur­de. Dies ermög­licht es den besuch­ten Internetseiten und Servern, den indi­vi­du­el­len Browser der betrof­fe­nen Person von ande­ren Internetbrowsern, die ande­re Cookies ent­hal­ten, zu unter­schei­den. Ein bestimm­ter Internetbrowser kann über die ein­deu­ti­ge Cookie-ID wie­der­erkannt und iden­ti­fi­ziert wer­den.

Durch den Einsatz von Cookies kann die KANZLEI den Nutzern die­ser Internetseite nut­zer­freund­li­che­re Services bereit­stel­len, die ohne die Cookie-Setzung nicht mög­lich wären.

Mittels eines Cookies kön­nen die Informationen und Angebote auf unse­rer Internetseite im Sinne des Benutzers opti­miert wer­den. Cookies ermög­li­chen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unse­rer Internetseite wie­der­zu­er­ken­nen. Zweck die­ser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unse­rer Internetseite zu erleich­tern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies ver­wen­det, muss bei­spiels­wei­se nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut sei­ne Zugangsdaten ein­ge­ben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abge­leg­ten Cookie über­nom­men wird. Ein wei­te­res Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Mandant in den vir­tu­el­len Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie.

Die betrof­fe­ne Person kann die Setzung von Cookies durch unse­re Internetseite jeder­zeit mit­tels einer ent­spre­chen­den Einstellung des genutz­ten Internetbrowsers ver­hin­dern und damit der Setzung von Cookies dau­er­haft wider­spre­chen. Ferner kön­nen bereits gesetz­te Cookies jeder­zeit über einen Internetbrowser oder ande­re Softwareprogramme gelöscht wer­den. Dies ist in allen gän­gi­gen Internetbrowsern mög­lich. Deaktiviert die betrof­fe­ne Person die Setzung von Cookies in dem genutz­ten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unse­rer Internetseite voll­um­fäng­lich nutz­bar.

Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der KANZLEI erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betrof­fe­ne Person oder ein auto­ma­ti­sier­tes System eine Reihe von all­ge­mei­nen Daten und Informationen. Diese all­ge­mei­nen Daten und Informationen wer­den in den Logfiles des Servers gespei­chert. Erfasst wer­den kön­nen die (1) ver­wen­de­ten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugrei­fen­den System ver­wen­de­te Betriebssystem, (3) die Internetseite, von wel­cher ein zugrei­fen­des System auf unse­re Internetseite gelangt (soge­nann­te Referrer), (4) die Unterwebseiten, wel­che über ein zugrei­fen­des System auf unse­rer Internetseite ange­steu­ert wer­den, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugrei­fen­den Systems und (8) sons­ti­ge ähn­li­che Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unse­re infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­schen Systeme die­nen.

Bei der Nutzung die­ser all­ge­mei­nen Daten und Informationen zieht die KANZLEI kei­ne Rückschlüsse auf die betrof­fe­ne Person. Diese Informationen wer­den viel­mehr benö­tigt, um (1) die Inhalte unse­rer Internetseite kor­rekt aus­zu­lie­fern, (2) die Inhalte unse­rer Internetseite sowie die Werbung für die­se zu opti­mie­ren, (3) die dau­er­haf­te Funktionsfähigkeit unse­rer infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­schen Systeme und der Technik unse­rer Internetseite zu gewähr­leis­ten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung not­wen­di­gen Informationen bereit­zu­stel­len. Diese anonym erho­be­nen Daten und Informationen wer­den durch die KANZLEI daher einer­seits sta­tis­tisch und fer­ner mit dem Ziel aus­ge­wer­tet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unse­rem Unternehmen zu erhö­hen, um letzt­lich ein opti­ma­les Schutzniveau für die von uns ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sicher­zu­stel­len. Die anony­men Daten der Server-Logfiles wer­den getrennt von allen durch eine betrof­fe­ne Person ange­ge­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gespei­chert.

Google Web Fonts

Diese Seite nutzt zur ein­heit­li­chen Darstellung von Schriftarten so genann­te Web Fonts, die von Google bereit­ge­stellt wer­den. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benö­tig­ten Web Fonts in ihren Browsercache, um Texte und Schriftarten kor­rekt anzu­zei­gen.

Zu die­sem Zweck muss der von Ihnen ver­wen­de­te Browser Verbindung zu den Servern von Google auf­neh­men. Hierdurch erlangt Google Kenntnis dar­über, dass über Ihre IP-Adresse unse­re Website auf­ge­ru­fen wur­de. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer ein­heit­li­chen und anspre­chen­den Darstellung unse­rer Online-Angebote. Dies stellt ein berech­tig­tes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unter­stützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Google Web Fonts fin­den Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite der KANZLEI ent­hält auf­grund von gesetz­li­chen Vorschriften Angaben, die eine schnel­le elek­tro­ni­sche Kontaktaufnahme sowie eine unmit­tel­ba­re Kommunikation mit uns ermög­li­chen, was eben­falls eine all­ge­mei­ne Adresse der soge­nann­ten elek­tro­ni­schen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betrof­fe­ne Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen auf­nimmt, wer­den die von der betrof­fe­nen Person über­mit­tel­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten auto­ma­tisch gespei­chert. Solche auf frei­wil­li­ger Basis von einer betrof­fe­nen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen über­mit­tel­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wer­den für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betrof­fe­nen Person gespei­chert. Es erfolgt kei­ne Weitergabe die­ser per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten an Dritte.

Bei der Kommunikation per E-Mail kann die voll­stän­di­ge Datensicherheit nicht von uns gewähr­leis­tet wer­den, so dass wir Ihnen bei ver­trau­li­chen Informationen die Kommunikation über ver­schlüs­sel­te E-Mail oder über den Postweg emp­feh­len.

Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche ver­ar­bei­tet und spei­chert per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten der betrof­fe­nen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erfor­der­lich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen ande­ren Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, wel­chen der für die Verarbeitung Verantwortliche unter­liegt, vor­ge­se­hen wur­de.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem ande­ren zustän­di­gen Gesetzgeber vor­ge­schrie­be­ne Speicherfrist ab, wer­den die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten rou­ti­ne­mä­ßig und ent­spre­chend den gesetz­li­chen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

Rechte der betroffenen Person

a) Recht auf Bestätigung
Jede betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber ein­ge­räum­te Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung dar­über zu ver­lan­gen, ob sie betref­fen­de per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet wer­den. Möchte eine betrof­fe­ne Person die­ses Bestätigungsrecht in Anspruch neh­men, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den.

b) Recht auf Auskunft
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, jeder­zeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unent­gelt­li­che Auskunft über die zu sei­ner Person gespei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten und eine Kopie die­ser Auskunft zu erhal­ten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betrof­fe­nen Person Auskunft über fol­gen­de Informationen zuge­stan­den:

  • die Verarbeitungszwecke
  • die Kategorien per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die ver­ar­bei­tet wer­den
  • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegen­über denen die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten offen­ge­legt wor­den sind oder noch offen­ge­legt wer­den, ins­be­son­de­re bei Empfängern in Drittländern oder bei inter­na­tio­na­len Organisationen
  • falls mög­lich die geplan­te Dauer, für die die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gespei­chert wer­den, oder, falls dies nicht mög­lich ist, die Kriterien für die Festlegung die­ser Dauer das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen die­se Verarbeitung
    das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
  • wenn die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht bei der betrof­fe­nen Person erho­ben wer­den: Alle ver­füg­ba­ren Informationen über die Herkunft der Daten
    das Bestehen einer auto­ma­ti­sier­ten Entscheidungsfindung ein­schließ­lich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumin­dest in die­sen Fällen — aus­sa­ge­kräf­ti­ge Informationen über die invol­vier­te Logik sowie die Tragweite und die ange­streb­ten Auswirkungen einer der­ar­ti­gen Verarbeitung für die betrof­fe­ne Person
  • Ferner steht der betrof­fe­nen Person ein Auskunftsrecht dar­über zu, ob per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten an ein Drittland oder an eine inter­na­tio­na­le Organisation über­mit­telt wur­den. Sofern dies der Fall ist, so steht der betrof­fe­nen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeig­ne­ten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhal­ten.

Möchte eine betrof­fe­ne Person die­ses Auskunftsrecht in Anspruch neh­men, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den.

c) Recht auf Berichtigung
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, die unver­züg­li­che Berichtigung sie betref­fen­der unrich­ti­ger per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zu ver­lan­gen. Ferner steht der betrof­fe­nen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvoll­stän­di­ger per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten — auch mit­tels einer ergän­zen­den Erklärung — zu ver­lan­gen.

Möchte eine betrof­fe­ne Person die­ses Berichtigungsrecht in Anspruch neh­men, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den.

d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen wer­den)
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, von dem Verantwortlichen zu ver­lan­gen, dass die sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten unver­züg­lich gelöscht wer­den, sofern einer der fol­gen­den Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erfor­der­lich ist:

  • Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den für sol­che Zwecke erho­ben oder auf sons­ti­ge Weise ver­ar­bei­tet, für wel­che sie nicht mehr not­wen­dig sind.
  • Die betrof­fe­ne Person wider­ruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stütz­te, und es fehlt an einer ander­wei­ti­gen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  • Die betrof­fe­ne Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es lie­gen kei­ne vor­ran­gi­gen berech­tig­ten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betrof­fe­ne Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
  • Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den unrecht­mä­ßig ver­ar­bei­tet.
  • Die Löschung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist zur Erfüllung einer recht­li­chen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erfor­der­lich, dem der Verantwortliche unter­liegt.
  • Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den in Bezug auf ange­bo­te­ne Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erho­ben.
  • Sofern einer der oben genann­ten Gründe zutrifft und eine betrof­fe­ne Person die Löschung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die bei der KANZLEI gespei­chert sind, ver­an­las­sen möch­te, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den. Der Verantwortliche wird ver­an­las­sen, dass dem Löschverlangen unver­züg­lich nach­ge­kom­men wird.

e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu ver­lan­gen, wenn eine der fol­gen­den Voraussetzungen gege­ben ist:

Die Richtigkeit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wird von der betrof­fe­nen Person bestrit­ten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermög­licht, die Richtigkeit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu über­prü­fen.
Die Verarbeitung ist unrecht­mä­ßig, die betrof­fe­ne Person lehnt die Löschung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ab und ver­langt statt­des­sen die Einschränkung der Nutzung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten.
Der Verantwortliche benö­tigt die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht län­ger, die betrof­fe­ne Person benö­tigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Die betrof­fe­ne Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO ein­ge­legt und es steht noch nicht fest, ob die berech­tig­ten Gründe des Verantwortlichen gegen­über denen der betrof­fe­nen Person über­wie­gen.
Sofern eine der oben genann­ten Voraussetzungen gege­ben ist und eine betrof­fe­ne Person die Einschränkung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die bei der KANZLEI gespei­chert sind, ver­lan­gen möch­te, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den Verantwortlichen wen­den. Der Verantwortliche wird die Einschränkung der Verarbeitung ver­an­las­sen.

f) Recht auf Datenübertragbarkeit
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, die sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, wel­che durch die betrof­fe­ne Person einem Verantwortlichen bereit­ge­stellt wur­den, in einem struk­tu­rier­ten, gän­gi­gen und maschi­nen­les­ba­ren Format zu erhal­ten. Sie hat außer­dem das Recht, die­se Daten einem ande­ren Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten bereit­ge­stellt wur­den, zu über­mit­teln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVOoder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVOoder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mit­hil­fe auto­ma­ti­sier­ter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erfor­der­lich ist, die im öffent­li­chen Interesse liegt oder in Ausübung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, wel­che dem Verantwortlichen über­tra­gen wur­de.

Ferner hat die betrof­fe­ne Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwir­ken, dass die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen ande­ren Verantwortlichen über­mit­telt wer­den, soweit dies tech­nisch mach­bar ist und sofern hier­von nicht die Rechte und Freiheiten ande­rer Personen beein­träch­tigt wer­den.

Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betrof­fe­ne Person jeder­zeit an den Verantwortlichen wen­den.

g) Recht auf Widerspruch
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer beson­de­ren Situation erge­ben, jeder­zeit gegen die Verarbeitung sie betref­fen­der per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die auf­grund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVOerfolgt, Widerspruch ein­zu­le­gen. Dies gilt auch für ein auf die­se Bestimmungen gestütz­tes Profiling.

Die KANZLEI ver­ar­bei­tet die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir kön­nen zwin­gen­de schutz­wür­di­ge Gründe für die Verarbeitung nach­wei­sen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betrof­fe­nen Person über­wie­gen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Zudem hat die betrof­fe­ne Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer beson­de­ren Situation erge­ben, gegen die sie betref­fen­de Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die bei der KANZLEI zu wis­sen­schaft­li­chen oder his­to­ri­schen Forschungszwecken oder zu sta­tis­ti­schen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfol­gen, Widerspruch ein­zu­le­gen, es sei denn, eine sol­che Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffent­li­chen Interesse lie­gen­den Aufgabe erfor­der­lich.

Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betrof­fe­ne Person direkt an den Verantwortlichen wen­den. Der betrof­fe­nen Person steht es fer­ner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, unge­ach­tet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mit­tels auto­ma­ti­sier­ter Verfahren aus­zu­üben, bei denen tech­ni­sche Spezifikationen ver­wen­det wer­den.

h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall ein­schließ­lich Profiling
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, nicht einer aus­schließ­lich auf einer auto­ma­ti­sier­ten Verarbeitung — ein­schließ­lich Profiling — beru­hen­den Entscheidung unter­wor­fen zu wer­den, die ihr gegen­über recht­li­che Wirkung ent­fal­tet oder sie in ähn­li­cher Weise erheb­lich beein­träch­tigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwi­schen der betrof­fe­nen Person und dem Verantwortlichen erfor­der­lich ist, oder (2) auf­grund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unter­liegt, zuläs­sig ist und die­se Rechtsvorschriften ange­mes­se­ne Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berech­tig­ten Interessen der betrof­fe­nen Person ent­hal­ten oder (3) mit aus­drück­li­cher Einwilligung der betrof­fe­nen Person erfolgt.

Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwi­schen der betrof­fe­nen Person und dem Verantwortlichen erfor­der­lich oder (2) erfolgt sie mit aus­drück­li­cher Einwilligung der betrof­fe­nen Person, trifft die KANZLEI ange­mes­se­ne Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berech­tig­ten Interessen der betrof­fe­nen Person zu wah­ren, wozu min­des­tens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person sei­tens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eige­nen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

Möchte die betrof­fe­ne Person Rechte mit Bezug auf auto­ma­ti­sier­te Entscheidungen gel­tend machen, kann sie sich hier­zu den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den.

i) Recht auf Widerruf einer daten­schutz­recht­li­chen Einwilligung
Jede von der Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten betrof­fe­ne Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewähr­te Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten jeder­zeit zu wider­ru­fen.

Möchte die betrof­fe­ne Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung gel­tend machen, kann sie sich hier­zu jeder­zeit an den für die Verarbeitung Verantwortlichen wen­den.

Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren

Der für die Verarbeitung Verantwortliche erhebt und ver­ar­bei­tet die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten von Bewerbern zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elek­tro­ni­schem Wege erfol­gen. Dies ist ins­be­son­de­re dann der Fall, wenn ein Bewerber ent­spre­chen­de Bewerbungsunterlagen auf dem elek­tro­ni­schen Wege, bei­spiels­wei­se per E-Mail oder über ein auf der Internetseite befind­li­ches Webformular, an den für die Verarbeitung Verantwortlichen über­mit­telt. Schließt der für die Verarbeitung Verantwortliche einen Anstellungsvertrag mit einem Bewerber, wer­den die über­mit­tel­ten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetz­li­chen Vorschriften gespei­chert. Wird von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlos­sen, so wer­den die Bewerbungsunterlagen sechs Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung auto­ma­tisch gelöscht, sofern einer Löschung kei­ne sons­ti­gen berech­tig­ten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen ent­ge­gen­ste­hen. Sonstiges berech­tig­tes Interesse in die­sem Sinne ist bei­spiels­wei­se eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unse­rem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimm­ten Verarbeitungszweck ein­ho­len. Ist die Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zur Erfüllung eines Vertrags, des­sen Vertragspartei die betrof­fe­ne Person ist, erfor­der­lich, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für sol­che Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vor­ver­trag­li­cher Maßnahmen erfor­der­lich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unse­ren Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer recht­li­chen Verpflichtung, durch wel­che eine Verarbeitung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten erfor­der­lich wird, wie bei­spiels­wei­se zur Erfüllung steu­er­li­cher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In sel­te­nen Fällen könn­te die Verarbeitung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten erfor­der­lich wer­den, um lebens­wich­ti­ge Interessen der betrof­fe­nen Person oder einer ande­ren natür­li­chen Person zu schüt­zen. Dies wäre bei­spiels­wei­se der Fall, wenn ein Besucher in unse­ren KANZLEIräumen ver­letzt wer­den wür­de und dar­auf­hin sein Name, sein Alter, sei­ne Krankenkassendaten oder sons­ti­ge lebens­wich­ti­ge Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sons­ti­ge Dritte wei­ter­ge­ge­ben wer­den müss­ten. Dann wür­de die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beru­hen. Letztlich könn­ten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beru­hen. Auf die­ser Rechtsgrundlage basie­ren Verarbeitungsvorgänge, die von kei­ner der vor­ge­nann­ten Rechtsgrundlagen erfasst wer­den, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berech­tig­ten Interesses unse­res Unternehmens oder eines Dritten erfor­der­lich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht über­wie­gen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns ins­be­son­de­re des­halb gestat­tet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber beson­ders erwähnt wur­den. Er ver­trat inso­weit die Auffassung, dass ein berech­tig­tes Interesse anzu­neh­men sein könn­te, wenn die betrof­fe­ne Person ein Mandant des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVOist unser berech­tig­tes Interesse die Durchführung unse­rer Tätigkeiten zuguns­ten des Wohlergehens unse­rer KANZLEI.

Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist die jewei­li­ge gesetz­li­che Aufbewahrungsfrist, z.B. für Handakten 6 Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem der Auftrag been­det wur­de, § 50 I BRAO. Nach Ablauf der Frist wer­den die ent­spre­chen­den Daten rou­ti­ne­mä­ßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Mandatserfüllung oder wei­te­rer Anbahnung eines Mandats erfor­der­lich sind.

Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klä­ren Sie dar­über auf, dass die Bereitstellung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zum Teil gesetz­lich vor­ge­schrie­ben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus ver­trag­li­chen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) erge­ben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erfor­der­lich sein, dass eine betrof­fe­ne Person uns per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns ver­ar­bei­tet wer­den müs­sen. Die betrof­fe­ne Person ist bei­spiels­wei­se ver­pflich­tet uns per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten bereit­zu­stel­len, wenn unse­re KANZLEI mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten hät­te zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlos­sen wer­den könn­te. Vor einer Bereitstellung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unse­rer Mitarbeiter wen­den. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen ein­zel­fall­be­zo­gen dar­über auf, ob die Bereitstellung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gesetz­lich oder ver­trag­lich vor­ge­schrie­ben oder für den Vertragsabschluss erfor­der­lich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten bereit­zu­stel­len, und wel­che Folgen die Nichtbereitstellung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten hät­te.

Bei Fragen wen­den Sie sich bit­te an unse­ren exter­nen Datenschutzbeauftragten, erreich­bar tele­fo­nisch unter 07261–913976 oder per Mail unter datenschutz@walter-rechtsanwaelte.de.

Quelle: https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de/