Auch der Bedarf der häus­li­chen Kin­der­be­treu­ung wegen geschlos­se­ner Schu­len und Kin­der­gär­ten oder schlicht die Angst vor Anste­ckung mit dem Coro­na-Virus berech­ti­gen Arbeit­neh­mer nicht dazu, zu Hau­se zu blei­ben. Das eigen­mäch­tig vom Arbeit­neh­mer ent­schie­de­ne Home­of­fice kann eine Abmah­nung oder sogar eine Kün­di­gung nach sich zie­hen. Ohne Eini­gung zwi­schen den Arbeits­ver­trags­par­tei­en ist das Fern­blei­ben vom Arbeits­platz recht­lich unzu­läs­sig und eine schwe­re Ver­trags­ver­let­zung. Des­halb ist drin­gend zu ein­ver­nehm­li­chen Lösun­gen zu raten. Falls eine sol­che nicht erzielt wer­den kann, kann der Arbeit­neh­mer Urlaub bean­tra­gen, ansons­ten muss er am Arbeits­platz erschei­nen, solan­ge die Schlie­ßung der Betriebs­stät­te nicht behörd­lich ange­ord­net wur­de.